Einführung

Die chinesische Medizin ist eine der Ältesten uns bekannten Heilmethoden. Erste schriftliche Werke über die Medizin der Chinesen gehen auf das 2.Jh. v. Chr.zurück.

 

Im Gegensatz zur apperativen westlichen Medizin basiert die traditionelle chinesische Medizin auf einer ganzheitlichen Denkweise und Diagnostik. Dabei wird die Vorstellung vertreten, dass sich alles in der Natur in einem System befindet, welches von den zwei Kräften Ying und Yang kontrolliert wird. Diese Wechselwirkung von Yin und Yang bringt die Lebensenergie das Qi hervor.

 

Das Qi spielt eine Schlüsselrolle in der Diagnostik und Therapie der TCM, denn nur ein geradläufiges Qi sorgt für einen gesunden Menschen, der mit sich und der Natur im Gleichgewicht steht. Die Selbstheilungskräfte werden hierdurch in Gang gesetzt.
Wichtige diagnostische Mittel zur individuellen Behandlung sind die genauen Befragungen über Körperfunktionen und Lebensweisen, sowie die Betrachtung der Zunge und die genaue Tastung des Pulses.

 

 

Die anschließende Therapie stützt sich auf fünf Säulen:

 

  • Akupunktur
  • Chinesische Kräutertherapie
  • Diätetik
  • Tuinamassage
  • Bewegungsübungen / Qigong

 

Ablauf der Therapie

 

Damit das Behandlungskonzept auf Sie persönlich abgestimmt werden kann, bekommen Sie zunächst einen TCM – Anamnesebogen, den Sie bitte in Ruhe zu Hause ausfüllen. Anschließend erfolgt ein ausgiebiges Erstgespräch, indem entsprechend der TCM die Zungen- und Pulsdiagnostik integriert sind.

Nach Auswertung der einzelne Befunde erfolgt je nach Beschwerdebild die Akupunktur und / oder Kräutertherapie ergänzt durch diätetische Hinweise.